Kiel und die Kieler Förde an der Ostsee sind regelmäßig von GPS-Störungen betroffen, die aus dem Baltikum herüberziehen.
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Wenn der Wert hoch ist, behandle GPS bei Kiel als unzuverlässig: Drohne in Sichtweite halten, bereit sein manuell zu fliegen, und nicht auf die Rückkehrfunktion verlassen. Bei starker Störung nicht fliegen.
Kiel und die Kieler Förde an der Ostsee sind regelmäßig von GPS-Störungen betroffen, die aus dem Baltikum herüberziehen.
Kiel liegt an der deutschen Ostseeküste am Ausgang des Nord-Ostsee-Kanals, wo sich dichter Schiffsverkehr an der Kieler Förde bündelt. Bis zur am häufigsten genannten Quelle Kaliningrad sind es rund 670 km. Als Küstenstandort im westlichen Teil der Ostsee ist die Stadt weiter vom exponierten östlichen Bereich entfernt, bleibt aber Teil des maritim geprägten Ostseeraums.
Seit 2022 werden weitreichende GPS-Störungen über der Ostsee öffentlich gemeldet, mit einer Zuspitzung in den Jahren 2023 und 2024. Behörden für Luft- und Seefahrt in Polen, den baltischen Staaten, Finnland und Schweden meldeten entsprechende Vorfälle, wobei Kaliningrad am häufigsten als Ursprung genannt wird. Kiel gehört als Ostseehafen zum Umfeld dieser Beobachtungen.
Kiel ist ein deutscher Ostseehafen an der Mündung des Nord-Ostsee-Kanals und ein belebter Fähr- und Marinestandort. Der dichte Schiffsverkehr in diesem Bereich ist auf Satellitennavigation angewiesen, sowohl im Kanalzulauf als auch im Fährbetrieb. Verlässliche GNSS-Signale sind für den geordneten Ablauf wichtig, sodass regionale Störungsmeldungen für die hiesige Seefahrt aufmerksam verfolgt werden.
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